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FAKULTÄT FÜR BIOLOGIE, CHEMIE UND GEOWISSENSCHAFTEN

Professur Agrarökologie - Prof. Dr. Johanna Pausch

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Bayreuther Summer School für Isotopenforschung

Im September lädt das Bayreuther Zentrum für stabile Isotope in der Ökologie und Biogeochemie (BayCenSI) der Uni Bayreuth erneut zu einer Summer School ein. In diesem einwöchigen Kurs können Doktorand*innen und Masterstudierende ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse zu stabilen Isotopen erweitern.

Foto von zwei Teilnehmer*innen der Summer School 2024 am Tisch beim Einwiegen von Proben, Foto von Wanqiong Mao

Die Bayreuth Stable Isotope Summer School (BaySISS) bringt Nachwuchsforschende aus der ganzen Welt zusammen, um fundierte Kenntnisse über stabile Isotope und deren Anwendung in der Umwelt- und Ökosystemforschung zu erwerben. Unter stabilen Isotopen versteht man chemische Elemente, die sich in ihrer Neutronenanzahl im Kern unterscheiden, aber nicht radioaktiv sind. Dabei setzt die im Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER) beheimatete DFG-Core-Facility BayCenSI als Veranstalterin auf eine Mischung aus Theorie und Praxis: Durch Vorträge renommierter Fachleute auf dem Gebiet der Isotopenforschung und praxisnahe Laborübungen einschließlich Feldmethoden werden die Nachwuchsforschenden befähigt, hochaktuelle Erkenntnisse und Methoden der Isotopenforschung in ihrer eigenen Forschung in Bereichen wie Ökologie oder Biologie anzuwenden. Neben der fachlichen Vertiefung bietet die BaySISS auch Raum zum Netzwerken und den interdisziplinären Austausch.

„Das Networking war ein echtes Highlight – der Austausch mit internationalen Kolleginnen und Expertinnen war unglaublich wertvoll“, resümiert eine der Teilnehmenden des letzten Jahres.

Die Summer School ist international ausgerichtet: Im Jahr 2024 nahmen 23 junge Forschende aus elf verschiedenen Ländern teil, darunter USA, Ecuador, Brasilien und China. Theoretisch und praktisch setzen sich die Teilnehmenden mit Themen wie Pflanzen-Boden-Interaktionen, mikrobieller Aktivität und Ökologie, räumlicher Auflösung von Isotopen im Boden und Fundamenten der Hydrologie und aquatischer Biogeochemie auseinander. In spezialisierten Laborpraktika können auch dieses Jahr wieder eigene Schwerpunkte gesetzt werden: Das Spektrum der Workshops reicht von der Analyse des Ökosystem-Metabolismus in Seen über die Untersuchung mikrobieller Aktivität mittels Dichtegradienten-Zentrifugation von angereicherter DNA bis hin zur Analyse von räumlich aufgelösten Isotopenverhältnissen mikrobieller Biomasse in Böden via Laserablation und Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie.

„Die Lehrdynamik war großartig! Theoretisches Wissen wurde gut erklärt und optimal mit praktischen Einheiten, Laborführungen und Forschungsdemonstrationen kombiniert“, ergänzt eine weitere Teilnehmerin.

Die diesjährige BaySISS findet vom 21.-26. September 2025 statt und bietet Doktorand*innen und Masterstudierenden, die stabile Isotope in ihren Arbeiten nutzen möchten, die Möglichkeit, ihre fachlichen Kenntnisse zu vertiefen und ihr Netzwerk zu erweitern. Die Teilnahme an der BaySISS ist kostenlos. Bewerbungen für die diesjährige Veranstaltung sind bis zum 16. März über die Webseite www.bayceer.uni-bayreuth.de/baysiss möglich.

Bewerbung und weitere Informationen: http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/baysiss
Kontakt unter: baysiss@uni-bayreuth.de


Text von Theresa Hübner (zuerst über ubt-aktuell veröffentlicht)

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